Prosit Neujahr!

Erster Frühstück des Jahres: Omelett mit ungarischer Salami und grüner Spitzpaprika (Seite 704).

Plötzlich steht mein Opa in der Küche, auf einem Stöckel vor dem Herd (denn er war so kleinwüchsig) und rührte in die Pfanne; der Duft von glasierte Zwiebel und Paprika fühlte die ganze Wohnung;der Geruch hat mich erweckt; ich bin noch ein Kind und schläfrig komme ich in der Küche und er sagt nüchtern dass es zum Frühstück „Rantota“ (Rührei) geben wird. Seine Rührei, so wie nur er das machen kann. Dann schlagt er die Eier einzeln in der Pfanne und rührt einige Male kräftig dran und schon waren die Teller mit dampfenden Omelett auf den Tisch. Dazu Brot. „Iss, es wird kalt“. Dann hört man nur mehr mampfenden Geräusche…

Natürlich, ich war damals zu klein sein Rezept je zu bekommen. Irgendwie kommt man nie auf die Idee, die Lieblingsgerichte welche von den liebsten Menschen zubereitet waren nach Originalrezept nachzumachen.

Mit diesem Rezept habe ich jetzt genau Opa’s Rührei geschafft. Der Geruch hat gut funktioniert; alle sitzen schon am Tisch, wartend auf dem Rührei. Keine Zeit mehr ins Backrohr zu schieben (so wie der Zauberkochbuch es angibt); es wird einfach in die Pfanne goldbraun gebacken. Jó étvagyat!

Der Geschmack stimmt auch. Ich glaube Opa hat auch Salami und Käse noch hineingegeben, ohne dass ich wüsste.

Ich bin am Tag 12 bei Rezept 16 – und noch am Anfang der Abenteuerreise.

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