Fisch!

Also heute machen wir eine Suppe. Wieder von der ungarischen Seite, wieder ein Eintopf die ich hoffentlich genug verlängern kann dass ich ihn als Suppe servieren darf. Meine Familie steht nämlich darauf, immer eine Suppe zu essen.

Fischeintopf vom Balatonsee mit Zwiebeln und Tomaten (Seite 718).  Wie erwartet, weder jemals gegessen noch nie gekocht. Meine Mutter hat selten Fisch zubereitet; vielleicht lag das daran, dass sie immer sehr ‚beknochte‘ Fische besorgte? Ich kann mich noch erinnern, wie wir mühsam die winzigen fadenähnlichen Fischknochen „herausfischten“, der Tellerrand war voll damit und der Fischgeschmack blieb irgendwie auf der Strecke.

Ich bin froh dass ich inzwischen schon viel über die Zubereitung des Fisches gelernt habe. Die klare Fischbrühe hat mir eine australische Ärztin, Dr. Sandra Cabot, beigebracht. So konnte ich einen hervorragenden – korrekten – Fischeintopf, ohne irgendeine Spur von Fischknochen erzeugen. Auch wenn ich weniger Fisch nahm (1 Kilo statt 1,5) und viel mehr Fischbrühe verwendete, so wurde doch eine dicke Suppe ganz voll mit – knochenfreien – Fischstücke.  Habe ich vielleicht die Fische mundgerecht für Kinder geschnitten?

Ach da wir vom ersten Mal sprechen – es ist auch das allererste Mal in meinem Leben, dass ich WEIN zum kochen verwende! Gar nicht übel.

Meine Männer verspeisen die Suppe mit beigelegten Rahm und Brot voller Genuß. Übrigens, die kleine hat mir ein Wunder bereitete damit, dass sie die Fischsuppe mit Genuss verspeiste, zweimal sogar!

So verlief der 17.te Tag, Rezept Nr. 21.

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