Zabaione

Heute ist noch immer genug essen. Mein Vater ist so gnädig und isst brav die Cepelinai. Mein Mann arbeitet (und isst) den ganzen Tag auswärts und was mich betrifft – jetzt weiß ich genau was ich nächstes Mal kochen muss um mich selbst von Essen wegzubringen um endlich eine Gewichtserleichterung zu erreichen.  Seit ich Cepelinai gekocht habe, habe auch keinen Appetit mehr. Auf gar nichts.

So mache ich einen Sprung nach Italien mit einem Dessert.

Auf unzählige Bitten meines Mannes machte ich endlich die Sizilianische Orangenfilets mit Zabaione aus Rotwein (Seite 454). Nur: mit Weißwein, denn so stand in der Zutatenliste. Da ich auch halbe Portionen versprach, tat ich genauso. Nur: anscheinend in Italien sind nicht nur die Schuh- und Konfektionsgrößen klein, sondern auch die Portionsgrößen. Oder habe ich nicht lange genug die Zabaione geschlagen? Auf jeden Fall es reichte genau für eine Portion für meinen Mann.

Ich kostete ein wenig davon (noch immer kein Appetit!) – nur konnte ich nicht sagen, ob es richtig geworden ist, weil ich so etwas nie gegessen habe. Ich habe zwar dutzende Zabaione Rezepte weil mein Mann wollte unbedingt einmal sowas essen aber nicht im Restaurant.  Irgendwie alle Rezepten schienen so kompliziert zu sein; dabei ist alles ganz simpel. Nächstes Mal mache ich Zabaione mit Rotwein, um den Titel auch Recht zu machen. Eine ganze Portion davon, damit ich auch essen kann.

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